Schmalbiene

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Die Schmalbienen (Lasioglossum) sind eine außerordentlich artenreiche Gattung kleiner Wildbienen, die eng mit den Furchenbienen verwandt sind (mit denen sie früher in einer Gattung zusammengefasst wurden). Sie gehören zu den häufigsten, aber auch unscheinbarsten heimischen Bienen.

Merkmale

  • Sehr klein und schmal (4–10 mm), oft nur wenige Millimeter
  • Meist unscheinbar dunkel, manche Arten schwach metallisch glänzend
  • Wie die Furchenbienen tragen die Weibchen eine Endfurche am Hinterleib

Lebensweise und Sozialverhalten

Schmalbienen sind überwiegend Bodennister. Wie bei den Furchenbienen reicht ihr Sozialverhalten von rein solitär über primitiv-sozial bis zu kleinen, hummelähnlichen Staaten mit Arbeiterinnen. Diese Vielfalt innerhalb einer Gattung macht sie für die Verhaltensforschung interessant.

Viele Schmalbienen sind polylektisch (nicht auf bestimmte Pflanzen spezialisiert) und damit flexible Bestäuber eines breiten Blütenspektrums. Durch ihre Häufigkeit leisten sie in Summe einen erheblichen Beitrag zur Bestäubung – auch wenn die einzelne Biene leicht übersehen wird.

Ihre Brutparasiten sind – wie bei den Furchenbienen – die Blutbienen (Sphecodes).

Siehe auch