Detlef Breiholz

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Detlef Breiholz im Kreise seiner Schüler
Das Grab von Detlef Breiholz auf dem Friedhof in Aukrug

Detlef Breiholz (* 24. Oktober 1864 in Vaasbüttel in Schleswig-Holstein; † 1. Dezember 1929 in Neumünster, beerdigt in Aukrug) war ein deutscher Lehrer und Imker. Unter seiner Präsidentschaft entstand 1925 aus der Vereinigung deutscher Imkerverbände der neue Deutsche Imkerbund.

Leben

Detlef Breiholz beendete seine Tätigkeit als Lehrer 1925 in der Position eines Rektors in Neumünster.

1907 gründete er die erste deutsche Imkerschule in Preetz, die später nach Bad Segeberg umzog, weil sich der alte Standort als ungünstig erwiesen hatte. 1928 wurde der Neubau in Bad Segeberg begonnen, die Einweihung der Schule erfolgte erst nach dem Tod des Gründers am 10. Oktober 1930.

Von 1904 bis 1929 war er Redakteur der 1889 gegründeten Schleswig-Holsteinischen Bienenzeitung. Er war Vorsitzender des Preußischen Imkerbundes, 1922 übernahm er die Leitung der Vereinigung der Deutschen Imkerverbände aus denen dann 1925 der Deutsche Imkerbund entstand. Unter dem starken Einfluss von Detlef Breiholz gelang es, die Imker-/ Landesverbände vom Vorteil einer einheitlichen Verpackung des Honigs zu überzeugen.

Sein Grabstein trägt die Inschrift: Dem unermüdlichen Führer und Förderer der deutschen Bienenzucht – Dem Schmied des Deutschen Imkerbundes Detlef Breiholz in dankbarer Verehrung – Die deutschen Imkerverbände

Literatur

  • Heinrich Asmus, Werner Hauschildt, Peter Höhne: Fortschreibung von "Die Geschichte des Aukrugs" ab 1978 und Nachträge, Aukrug 1995.

Weblinks