Bienenseuchen-Verordnung

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Die Bienenseuchen-Verordnung regelt den Umgang mit Bienenvölkern im Falle von Krankheiten.

Die Maßnahmen der Bienenseuchen-Verordnung (BienSeuchV), sollen die Ausbreitung von Bienen-Krankheiten und Parasiten verhindern. Regeln für den Transport von Bienen und die Möglichkeit Sperrbezirke einzurichten, sollen die Verbreitung ansteckungsverdächtiger oder seuchenverdächtiger Bienenvölker verhindern. Im Fokus sind dabei die Amerikanische Faulbrut und der Befall mit verschiedenen Milben wie der Tracheenmilbe (Acarapis woodi) und der Varroamilbe (Varroa destructor). Eine mögliche Einschleppung des Kleiner Beutenkäfer und Milben der Gattung Tropilaelaps soll verhindert werden.

Bei der BienSeuchV steht die wirtschaftliche Bedeutung der Honigbienen im Vordergrund. Krankheiten und Parasiten der Biene werden nicht auf den Menschen übertragen. Eine Gefährdung des Menschen geht von erkrankten Bienen oder ihren Produkten nicht aus.

Bei der Haltung von Bienen an einem Dauerstand und bei der Wanderimkerei (Wanderstand) muß die BienSeuchV beachtet werden. Aus der Verordnung ergeben sich Pflichten zur Vorsorge und Behandlung von Bienenkrankheiten sowie zur Bekämpfung von Parasiten. Es gibt Vorschriften zum An- und Verkauf sowie zum Ex- und Import von Bienenvölkern.

Link zur Bienenseuchen-Verordnung